Meine Beruf

Entstehung - Wie ich freie Rednerin wurde...

Zu unserer eigenen Hochzeit 2013 haben mein Mann und ich uns überlegt, in welchem Rahmen wir unseren besonderen Anlass feiern möchten, wie wir dieses Erlebnis für uns genießen werden und es auch mit unseren Familien und Freunden teilen können. Wir haben Ideen und Wünsche ausgetauscht und sind uns einig gewesen, dass wir eine freie Trauung wollen. Ganz oben auf der Liste der Hochzeitsvorbereitungen stand somit für uns 'Trauredner finden' und die Suche begann. Recherchieren zum Thema, zu den Personen, kennenlernen und vertrauen...

Wir haben unsere Traurednerin gefunden! Sabine, die ich heute eine tolle Kollegin nennen darf und die mir auf meinem Weg zur freien Rednerin als liebe Freundin wertvolle Tipps, Ratschläge und Empfehlungen gegeben hat.

Die intensiven Gespräche und der wertvolle Zuspruch von meinem Mann und auch von der Familie und Freunden haben mich bestärkt in meinem Vorhaben. Ich fühlte mich bestens ausgestattet mit den nötigen Eigenschaften, die ich für meine Arbeit brauche:

 

Ich habe Freude an Menschen und ihren Geschichten,

ich bin wortgewandt und habe Talent zum Schreiben,

das Sprechen vor Publikum liegt mir,

ich kann gut organisieren, beraten und empfehlen.

"Gelernt" habe ich das alles sogar auch noch.

Ich bringe Erfahrung und  gute Ideen mit.

Und vor allen Dingen habe ich diese unbändige Lust darauf!

 

Ich war seinerzeit hautnah als Braut dabei und ich wollte das wundervolle Erlebte auch anderen schenken. Anderen ermöglichen ihren besonderen Anlass ganz persönlich zu machen, sie in den Mittelpunkt zu stellen, eine eigene Zeremonie für sie zu gestalten, ihre Geschichte zu schreiben.

Unsere eigene Hochzeit war somit für mich der Startschuss, mich dieser spannenden

Herausforderung, dieser neuen Arbeit zu widmen. Mit dem ersten Auftrag von ganz lieben Freunden zu ihrer Trauzeremonie war es dann klar: Ich bin freie Rednerin.

Und von da an gab es kein Halten mehr und ich habe jede freie Minute dafür verwendet mein Konzept zu finden. Es folgten Anfragen, Gespräche, Zeremonien und so weiter und immer so weiter...

 

Seit Mai 2014 bewege ich mich beruflich in der wunderschönen Hochzeitswelt.


Berufung - Was tue ich eigentlich?

Es ist ein Geschenk, wenn man liebt, was man tut. Ja, es ist meine Arbeit. Arbeit im Sinne von einem regelmäßigen Tun mit dem Ziel etwas zu schaffen. Ich erschaffe etwas. Ich gebe Gefühlen eine Stimme. 

Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn mich eine Anfrage erreicht und ich die Möglichkeit bekomme mich vorzustellen. Es beginnt damit, dass ich aus dem Kontakt eine Beziehung mache. Dazu gibt es die Gespräche, Telefonate und E-Mails. Die Korrespondenz, das Vor- und Nachbereiten der Gespräche, die Recherche, das Schreiben der Rede, das Üben - ich überschreibe es mit: Bürotätigkeit - gehören dazu wie die Gespräche und die Zeremonie selbst. Alles zusammen ist wichtig.

Ich bin mittendrin und schaue doch von oben auf Alles. Ich darf euch kennenlernen. Ich möchte euch verstehen. Dazu muss ich nachfragen, nachhaken, "Zwischen-den-Zeilen-lesen", es "Auf-den-Punkt-bringen", es "Sagen-ohne-es-zu-Sagen". Nur so kann ich die gute und wertvolle Arbeit leisten, die eurem Anlass gerecht wird. Authentisch und persönlich von und zu euch sprechen, mit der gewissen Aufregung und Vorfreude auf eine großartige Zeremonie.