Was tue ich eigentlich?

Berufung

Es ist ein Geschenk, wenn man liebt, was man tut. Ja, es ist meine Arbeit. Arbeit im Sinne von einem regelmäßigen Tun mit dem Ziel etwas zu schaffen. Ich erschaffe etwas. Ich gebe Gefühlen eine Stimme. 

Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn mich eine Anfrage erreicht und ich die Möglichkeit bekomme mich vorzustellen. Es beginnt damit, dass ich aus dem Kontakt eine Beziehung mache. Dazu gibt es die Gespräche, Telefonate und E-Mails. Die Korrespondenz, das Vor- und Nachbereiten der Gespräche, die Recherche, das Schreiben der Rede, das Üben - ich überschreibe es mit: Bürotätigkeit - gehören dazu wie die Gespräche und die Zeremonie selbst. Alles zusammen ist wichtig.

Ich bin mittendrin und schaue doch von oben auf Alles. Ich darf euch kennenlernen. Ich möchte euch verstehen. Dazu muss ich nachfragen, nachhaken, "Zwischen-den-Zeilen-lesen", es "Auf-den-Punkt-bringen", es "Sagen-ohne-es-zu-Sagen". Nur so kann ich die gute und wertvolle Arbeit leisten, die eurem Anlass gerecht wird. Authentisch und persönlich von und zu euch sprechen, mit der gewissen Aufregung und Vorfreude auf eine großartige Zeremonie.